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Harzkühe
Die
heute existierenden Herden des Harzer Rotviehs dienen zum Teil der Milch-
und Fleischgewinnung und der Pflege der Bergwiesen, aber in erster Linie
sind sie hier im Harz ein Touristenmagnet.
Natürlich
kommen viele Gäste in den Harz, um bei den in vielen Orten stattfindenden
Viehaustrieben dabei zu sein, aber auch zu anderen Zeiten sind die Kühe
auf den Weiden mit ihrem Kuhglockenklang sehr beliebt. Schon von weitem
hört man sie - sie gehören einfach zu den Harzer Wiesen. Die
braunen Kühe, das grüne Gras und die bunten Blumen ringsum
sind nicht nur für die Touristen schön anzusehen, auch die
Milch der Kühe wird durch solche Weide sehr aromatisch. Ist Ihnen
aufgefallen, dass Kühe Himbeersträucher, Farne und Brennnesseln
fressen? Es bewirkt auch, dass diese Tiere gesund, robust und langlebig
sind. Sie brauchen so gut wie keine Medizin und kein Kraftfutter, das
höchstens im Winter in geringen Mengen zugefüttert wird.
Es
gibt Harzkühe, die sogar das ganze Jahr über im Freien bleiben
oder auch Tiere, die in Offenställen gehalten werden. Dadurch wächst
ihnen ein sehr dickes Fell, das sie im Winter vor der Kälte schützt.
Sie haben dann natürlich einen Unterstand, in den sie bei nassem
oder sehr kaltem Wetter gehen können.

In den meisten Herden wird die Mutter-Kuh-Haltung betrieben, d.h., die
Kälber sind die ganze Zeit bei ihren Müttern. Es braucht also
nicht gemolken zu werden. Für diese Art der Haltung haben sich
sehr viele Tierbesitzer entschieden.
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Interessante Links
zum Thema:
www.harzer-rotvieh.de
Hier erfahren Sie
mehr zum Thema Harzkühe, zum Brauchtum, Veranstaltungen und zum Verein.
•
www.kuhglocken.harzer-rotvieh.de
Auch Kuhglocken gehören
zum Harzer Rotvieh. Sie werden heute wieder hergestellt - lesen Sie mehr
darüber.
•
www.forst-farm.de
Auf der Forst-Farm
bei Nordhausen haben wir die artgerechte Tierhaltung der Kühe, Pferde,
Ziegen, Schafe, Schweine und Hühner.
•
www.karstwanderweg.de
Einen sehr interessanten Bericht über das Harzer Rotvieh in Rothesütte gab es bei einem Symposium

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